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„Freunde – Helfer – Straßenkämpfer“

Die Geschichtskurse des Beruflichen Gymnasiums besuchen eine Ausstellung zur Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik

Die Wanderausstellung „Freunde - Helfer - Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik“ des Polizeimuseums Niedersachsen ist derzeit im Industriemuseum Lohne zu sehen. Diese Gelegenheit nutzten die Geschichtskurse des Beruflichen Gymnasiums mit ihren Lehrerinnen Meike Büscher, Julia Garmann und Julia Wichary. Unter der fachkundigen Führung von Frank Soika, dem Leiter der Polizeistation Lohne, erkundeten die Schülerinnen und Schüler die vielschichtige und ambivalente Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik.

Auf die bürgerkriegsähnlichen Unruhen in den Anfangsjahren der Weimarer Republik reagierte die Polizei oft mit militärischen Mitteln und Strategien. In den blutigen politischen Kämpfen ab 1929 wurde der Straßenkampf für sie dann alltäglich. Als die Nationalsozialisten 1933 ihre Diktatur errichteten, ließ sich die Polizei in kürzester Zeit zur Helfershelferin umformen.

Der Besuch der Ausstellung bildete einen gelungenen Abschluss des Unterrichtsthemas „Deutschland auf dem Weg zur Demokratie“ im ersten Halbjahr der Klasse 12.